Sonnenfinsternis in Rheinland-Pfalz: Tausende verfolgen das Himmelsspektakel

Für die partielle Sonnenfinsternis herrschten fast überall optimale Wetterbedingungen, um sie zu beobachten. | Foto: Harald Tittel/dpa
  • Für die partielle Sonnenfinsternis herrschten fast überall optimale Wetterbedingungen, um sie zu beobachten.
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Rheinland-Pfalz. Viele Menschen im Land konnten am Mittwoch, 12. August, die partielle Sonnenfinsternis bei meist guten Bedingungen beobachten. An vielen Orten verfolgten Schaulustige das Naturschauspiel mit Schutzbrillen, Teleskopen und Campingstühlen.

Die Polizei meldete keine größeren Verkehrseinschränkungen und keine Zwischenfälle. Vielerorts suchten sich Besucher Hügel oder Aussichtsplattformen, um freien Blick auf die Sonne zu haben.

Großer Andrang in Mainz und der Eifel

In Mainz organisierte die „Astronomische Arbeitsgemeinschaft“ ein gemeinsames Beobachten. Nach Angaben des 1. Vorsitzenden Klaus Schäler kamen mehr als 1000 Besucher. Gegen 16 Uhr begann das Ereignis. In der Spitze war die Sonne dort zu 88 Prozent bedeckt. Das entsprach den Vorhersagen.

Schäler sprach von einer rundum gelungenen Veranstaltung. Nach seinen Angaben waren die Besucher gut vorbereitet und nutzten Schutzbrillen. Auch Zwischenfälle seien nicht bekannt geworden.

Am Observatorium Hoher List bei Schalkenmehren in der Eifel war das Interesse ebenfalls groß. Die Veranstaltung war eigentlich für 180 Personen geplant. Am Ende kamen laut „Astronomischer Vereinigung Vulkaneifel“ rund 400 Besucher. Trotz des Andrangs sei alles sehr gut verlaufen.

Nächste Sonnenfinsternis schon im nächsten Jahr

Die nächste Sonnenfinsternis ist von Deutschland aus am Sonntag, 2. August, zu sehen. Dann wird der Mond die Sonne erneut teilweise verdecken. Der Bedeckungsgrad liegt hierzulande jedoch unter 50 Prozent.

Eine totale Sonnenfinsternis wird an diesem Tag in Teilen Nordafrikas, in Saudi-Arabien und Ägypten sowie im Süden Spaniens zu sehen sein. Auf eine totale Sonnenfinsternis in Deutschland müssen Beobachter noch bis 2081 warten. dpa/red

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Cornelia Bauer aus Speyer

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