Show-Aus beim SWR: Mross kritisiert ARD nach letzter Sendung
- Nach 31 Jahren wurde «Immer wieder sonntags» vom SWR abgesetzt.
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Südwesten. Fans der ARD-Schlagersendung „Immer wieder sonntags“ bekommen nach dem Aus des Formats neue Einblicke in die Spannungen rund um die Entscheidung des SWR. Moderator Stefan Mross soll nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung hinter den Kulissen deutlich gegen ARD und SWR ausgeteilt haben.
Vorwürfe nach der letzten Live-Ausgabe
Nach der letzten Live-Ausgabe soll der 50-Jährige bei einem Essen mit Mitarbeitern der Produktionsfirma unter anderem SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler verbal angegangen haben. Bratzler hatte Mross im März mitgeteilt, dass die Sendung eingestellt wird.
Der „Bild“ zufolge sagte Mross zu Bratzler: „Clemens, ich glaube, du hattest mal eine sehr unerfolgreiche Fernsehshow“. Weiter soll er gesagt haben: „Für mich kam es so rüber, als wäre das mit mir eine kleine Rache-Aktion von dir.“
Mross habe außerdem betont, nicht nur er als Moderator habe gehen müssen, sondern das gesamte Format. Laut Bericht kritisierte er den Umgang mit der Entscheidung und sagte: „Und jetzt singt Ihr hier eine Stunde lang Lobeshymnen, wie toll diese Sendung ist.“
SWR verweist auf respektvollen Umgang
SWR-Intendant Kai Gniffke war dem Bericht zufolge ebenfalls anwesend. Ein Sprecher des SWR sagte der „Bild“: „Wir haben immer wieder betont, wie schwer uns die Entscheidung, „Immer wieder sonntags“ zu beenden, gefallen ist. Bei aller verständlichen Emotionalität war und ist uns ein respektvolles Miteinander wichtig.“
Nach rund 31 Jahren wurde „Immer wieder sonntags“ eingestellt. Der SWR begründete das Ende unter anderem mit Sparmaßnahmen, dem Wunsch nach neuen digitalen Formaten und dem Ziel, ein jüngeres Publikum zu erreichen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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