Rekord bei Einbürgerungen in Rheinland-Pfalz: Über 14.000 Menschen erhalten deutschen Pass
- Die meisten Eingebürgerten kamen aus Syrien. (Symbolbild)
- Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa
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Rheinland-Pfalz. Mehr Menschen als im Jahr zuvor haben die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten. In Rheinland-Pfalz wurden im Jahr 2025 insgesamt 14.311 Ausländerinnen und Ausländer eingebürgert.
Nach Angaben des Statistischen Landesamts in Bad Ems sind das rund 2.000 Personen mehr als im Vorjahr. Der Anstieg entspricht einem Plus von 16,7 Prozent.
Als wichtiger Grund gilt eine Reform des Staatsangehörigkeitsrechts, die seit Mitte 2024 gilt. Sie ermöglicht eine schnellere Einbürgerung und erleichtert es, eine doppelte Staatsangehörigkeit zu behalten.
Von den Eingebürgerten waren 7.140 Frauen und 7.171 Männer. Das Durchschnittsalter lag bei 32 Jahren. Knapp ein Drittel der neuen Staatsbürger lebte erst bis zu acht Jahre in Deutschland.
Viele Eingebürgerte aus Syrien
Die größte Gruppe stellten erneut Menschen aus Syrien. Insgesamt 3.337 Syrerinnen und Syrer erhielten die deutsche Staatsangehörigkeit.
Allerdings setzt sich hier ein rückläufiger Trend fort. Im Jahr zuvor waren noch 4.503 Syrer eingebürgert worden. Zwei Jahre zuvor lag die Zahl sogar bei 5.359.
Auf Platz zwei folgten erneut türkische Staatsangehörige mit 1.336 Einbürgerungen. Dahinter lagen Menschen mit russischer, afghanischer, rumänischer und iranischer Staatsangehörigkeit. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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