Radwege-Ausbau in Rheinland-Pfalz: 15 neue Kilometer fertig

Die sieben Pendler-Radrouten sollen eine Gesamtlänge von über 370 Kilometern bekommen. (Archivbild) | Foto: dpa
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Radwege-Ausbau. In Rheinland-Pfalz sind neue Radwege entlang von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen freigegeben worden.

Im Jahr 2025 wurden rund 15 Kilometer neue Radwege entlang klassifizierter Straßen fertiggestellt. Damit wächst das Radwegenetz an diesen Straßen auf mehr als 2.016 Kilometer. Das teilte das Verkehrsministerium in Mainz mit. Ziel ist es, den Alltags- und Freizeitradverkehr sicherer zu machen.

Das gesamte klassifizierte Straßennetz in Rheinland-Pfalz umfasst nach Angaben des Landesbetriebs Mobilität knapp 17.400 Kilometer. Der Anteil begleitender Radwege steigt damit weiter, bleibt aber deutlich unter der Gesamtlänge der Straßen.

Neue Strecken und Brücken im Land

Zu den abgeschlossenen Projekten zählen unter anderem eine neue Fuß- und Radwegbrücke über die B10 bei Landau sowie ein 4,3 Kilometer langer Radweg entlang der B53 zwischen Klüsserath und Trittenheim an der Mosel. Zusätzlich setzten viele Kommunen eigene Maßnahmen um, etwa den Ausbau einzelner Abschnitte, kleinere Brücken oder neue Beschilderungen.

Pendler-Radrouten im Aufbau

Gemeinsam mit Städten und Gemeinden entsteht derzeit ein Netz aus sieben Pendler-Radrouten. Es soll eine Gesamtlänge von mehr als 370 Kilometern erreichen. Bereits über 330 Kilometer der Strecken sind grundsätzlich nutzbar, erfüllen aber teils noch nicht den vorgesehenen Qualitätsstandard. Das Land will damit direkte und komfortable Verbindungen zwischen Wohnorten, Arbeitsplätzen, Hochschulen und Bahnhöfen schaffen.

ADFC fordert mehr Tempo beim Ausbau

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Rheinland-Pfalz sieht den Ausbau kritisch und fordert deutlich mehr Engagement. Sichere Infrastruktur, klare Standards und ausreichend finanzielle Mittel seien nötig, damit Radfahrende nicht vom Engagement einzelner Kommunen abhängig bleiben. Für 2026 erwartet der Verband von der Landespolitik messbare Ziele und eine stärkere Priorität für den Radverkehr. dpa/red

Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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