Preis für Zivilcourage: Rheinland-Pfalz sucht mutige Helfer aus dem Alltag
- Für den Preis für Zivilcourage werden in Rheinland-Pfalz Menschen gesucht, die Verantwortung übernommen und anderen geholfen haben
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Preis für Zivilcourage Rheinland-Pfalz. Menschen, die in schwierigen Situationen nicht wegsehen, sondern helfen, sollen auch 2026 vom rheinland-pfälzischen Innenministerium wieder ausgezeichnet werden. Für den Preis für Zivilcourage werden ab sofort Vorschläge gesucht. Geehrt werden Bürgerinnen und Bürger, die durch besonnenes Handeln Straftaten verhindert, Opfern geholfen oder Verantwortung übernommen haben.
Öffentliche Sicherheit ist nicht allein Aufgabe der Polizei, sondern sie braucht jede Einzelperson: In einer aufmerksamen Nachbarschaft, als Zeugin oder Zeuge einer Straftat oder als Person, die sich um das Opfer kümmert.
Warum Zivilcourage mehr ist als mutiges Eingreifen
Helfen erfordert Mut, die Gleichgültigkeit zu überwinden. Mut aus dem Nichtstun auszubrechen und zu handeln. Mut zur Kommunikation und Kontakt mit anderen Helfenden.
Helfen bedeutet dabei nicht unbedingt das aktive Eingreifen in eine Situation, sondern auch das Handeln aus der Distanz. Von niemanden wird verlangt, sich heldenhaft gegen den oder die Täter/innen zu stellen. Zu groß ist die Gefahr, selbst Opfer zu werden.
Für den Preis für Zivilcourage sind nicht Leichtsinn und Draufgängertum, sondern besonnenes Handeln und Helfen in Notsituationen gefragt. Alle, die eine Gewalttat bemerken, können etwas für das Opfer tun, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
Wer zeigt Besonnenheit statt Gleichgültigkeit?
Im Rahmen des Preises für Zivilcourage sucht das Innenministerium Menschen, die geholfen haben. Menschen, die gegen die Wegseh-, Weghör- und Weggeh-Mentalität gehandelt haben. Menschen, die beispielsweise als aufmerksame Nachbarschaft, als Zeugin oder Zeuge oder Handelnde eine Straftat verhindert oder deren Folgen gemindert haben.
Wer für den Preis vorgeschlagen werden kann
Der Preis für Zivilcourage soll an Menschen verliehen werden, die sich für andere eingesetzt haben. Daher kann jede Einzelperson geehrt werden, die engagierte Hilfe beispielweise durch die Verhinderung einer Straftat oder als Zeugin oder Zeuge einer Gewalt- oder Straftat gezeigt hat. Der Preis richtet sich in erster Linie an Einzelpersonen.
Vorschläge sind mittels der bereitgestellten Formulare unter https://kriminalpraevention.rlp.de/zivilcourage/preis-fuer-zivilcourage einzureichen. Die Auswahl der auszuzeichnenden Personen erfolgt durch eine Jury unter dem Vorsitz von Staatssekretär Dirk
Herber.
Preisverleihung findet im Dezember in Mainz statt
Die Preisverleihung erfolgt durch den Minister für Inneres, für Integration und Verkehr, Achim Schwickert, am Dienstag, 8. Dezember, in Mainz. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten neben einer Urkunde und einer Skulptur auch einen Geldpreis in Höhe von mindestens 500 Euro pro Person.
Vorschläge werden bis Mittwoch, 30. September, für das laufende Jahr entgegengenommen. Später eingereichte Bewerbungen werden automatisch im Folgejahr berücksichtigt. red
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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