Ostermärsche im Südwesten: Tausende demonstrieren für Frieden

Fordern Frieden: Demonstrierende in der Stuttgarter Innenstadt. | Foto: Enrique Kaczor/dpa
  • Fordern Frieden: Demonstrierende in der Stuttgarter Innenstadt.
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  • hochgeladen von Cornelia Bauer

Baden Württemberg. Bei den traditionellen Ostermärschen sind am Samstag, 4. April, in mehreren Städten im Südwesten Tausende Menschen für Frieden und gegen Aufrüstung auf die Straße gegangen.

Nach Angaben der Polizei beteiligten sich allein in Stuttgart rund 3000 Menschen an der Demonstration. In Freiburg wurden etwa 400 Teilnehmer gezählt. In Mannheim lagen die Schätzungen zwischen 400 und 500 Menschen. Ein Sprecher des Netzwerks Friedenskooperative sprach dort sogar von rund 800 Teilnehmern. Auch in weiteren Städten wie Ellwangen, Heidelberg oder Kehl waren Aktionen geplant.

Konflikte im Nahen Osten im Mittelpunkt

Im Zentrum vieler Kundgebungen standen die aktuellen Konflikte im Nahen Osten. Demonstrierende forderten unter anderem ein schnelles Ende des Kriegs im Iran sowie ein Ende der Gewalt in Israel, Palästina und im Libanon.

Auch der Krieg Russlands gegen die Ukraine spielte bei den Reden und Plakaten eine Rolle. Teilnehmer verlangten erneut einen Waffenstillstand.

Traditionelle Proteste seit mehr als 60 Jahren

Ein klassisches Thema der Ostermärsche bleibt die weltweite nukleare Abrüstung. Nach Angaben der Organisatoren steht dieses Anliegen angesichts der aktuellen internationalen Spannungen in diesem Jahr besonders im Fokus.

Die Ostermärsche haben in Deutschland eine lange Tradition. Seit mehr als 60 Jahren gehen Menschen rund um die Osterfeiertage für Frieden und gegen Atomwaffen auf die Straße. Organisiert werden die Aktionen meist von regionalen Friedensgruppen, Gewerkschaften und politischen Initiativen. dpa/red

Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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