Neuer Plan für Kitas in Rheinland-Pfalz: Das soll sich für Vorschulkinder jetzt ändern
- CDU und SPD haben sich auf eine Koalition geeinigt
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Rheinland-Pfalz. Für Familien mit Kindern vor der Einschulung könnte sich der Alltag ändern. CDU und SPD wollen in Rheinland-Pfalz ein verbindliches letztes Kita-Jahr vor dem Start in die Grundschule einführen.
Die Maßnahme ist Teil des neuen Koalitionsvertrags, den beide Parteien am Mittwoch, 30. April, in Mainz vorgestellt haben. Ziel ist ein klar geregelter Übergang von der Kindertagesstätte in die Schule. Nach Angaben von CDU-Landeschef Gordon Schnieder sollen dafür Sprachtests und eine verpflichtende Sprachförderung eingeführt werden.
Kinder mit Förderbedarf sollen so frühzeitig unterstützt werden. Das verbindliche Kita-Jahr soll sicherstellen, dass alle Kinder vor der Einschulung grundlegende sprachliche und soziale Fähigkeiten erwerben.
Sicherheits- und Migrationspolitik ebenfalls Thema
Neben der Bildungspolitik enthält der Koalitionsvertrag weitere Vorhaben. CDU und SPD planen ein Sicherheitspaket für das Land.
- Jährlich sollen 500 neue Stellen bei der Polizei geschaffen werden.
- Der Einsatz von KI-gestützter Videoüberwachung soll rechtssicher ermöglicht werden.
Auch bei der Migration wollen die Parteien strengere Regeln umsetzen. Asylsuchende sollen künftig nur dann auf Kommunen verteilt werden, wenn eine realistische Bleibeperspektive besteht.
Zudem soll die Teilnahme an Integrations- und Sprachkursen verbindlich werden. Die Maßnahmen sollen laut den Koalitionspartnern Integration verbessern und Kommunen entlasten. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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