Neue Schwimmzentren in Rheinland-Pfalz: Mehr Kurse für Schulen
- Die Ministerin ist neu im Amt in Rheinland-Pfalz.
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Rheinland-Pfalz. Mehr Kinder sollen nach der Grundschule sicher schwimmen können. Die Landesregierung in Rheinland-Pfalz plant dafür neue Schwimmzentren für Schulklassen. Vorbild sind bestehende Angebote in Trier und Ludwigshafen.
Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig setzt auf feste Standorte mit eigenem Schwimmlehrer. Schulen fahren mit ihren Klassen zu diesen Zentren. Der Unterricht im Wasser soll dort organisiert stattfinden.
Das Konzept soll vor allem den Ablauf vereinfachen. Klassen können nacheinander ins Becken gehen. Während sich eine Gruppe umzieht, beginnt die nächste bereits mit dem Unterricht. Dadurch lassen sich Zeit und Organisation für Schulen deutlich reduzieren.
Weitere Schwimmzentren geplant
Ein weiteres Schwimmzentrum soll nach den Sommerferien in Kaiserslautern starten. Weitere Standorte sind nach Angaben der Landesregierung für die Schuljahre 2027 und 2028 geplant.
Das Land finanziert die Lehrkräfte für den Schwimmunterricht. Die Kosten für Bau oder Betrieb der Schwimmbäder übernehmen die Kommunen nicht automatisch über das Programm.
Ministerin sieht auch Eltern in der Pflicht
Für ländliche Regionen ohne größere Städte in der Nähe müssen nach Einschätzung der Ministerin andere Lösungen gefunden werden. Nicht überall sei ein zentrales Schwimmangebot leicht erreichbar.
Eiling-Hütig betonte außerdem die Rolle der Familien. Kinder sollten früh an Wasser gewöhnt werden und möglichst schon vor oder während der Grundschule das Seepferdchen-Abzeichen erreichen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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