Kuriosum in Mainz: Drei Schneiders in der Umweltpolitik
- Drei Politiker mit Nachnamen Schneider sind in der Umwelt- und Klimapolitik aktiv. (Archivbild)
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Mainz. Wer die Umwelt- und Klimaschutzpolitik in Rheinland-Pfalz verfolgt, muss künftig genau auf die Vornamen achten: Umweltministerin Christine Schneider hat in ihrem neuen Aufgabenfeld gleich mit zwei weiteren Schneiders zu tun.
Drei gleiche Nachnamen in der Umweltpolitik
Der Bundesumweltminister Carsten Schneider trägt denselben Nachnamen wie die rheinland-pfälzische CDU-Politikerin. Auch die rheinland-pfälzische Klimaschutz-Staatssekretärin Simone Schneider heißt so. Für die Zusammenarbeit zwischen Land und Bund kann das im politischen Alltag für Gesprächsstoff sorgen.
Christine Schneider nahm die Namenshäufung im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz mit Humor. „Vielleicht hilft das, Probleme zu lösen“, sagte sie. Zugleich stellte sie klar: „Wir sind aber weder verwandt noch verschwägert.“
Schneider ist einer der häufigsten Nachnamen
Politisch unterscheiden sich die drei Schneiders ebenfalls: Christine Schneider gehört der CDU an und war bisher in der Europapolitik aktiv. Carsten Schneider und Simone Schneider sind SPD-Politiker. Nach einer Erhebung der Deutschen Gesellschaft für Sprache ist Schneider der dritthäufigste Nachname in Deutschland. Häufiger sind demnach nur Müller auf Platz eins und Schmidt. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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