KI schreibt mit: Staatskanzlei in Mainz nutzt neue Technik für Entwürfe und Texte
- Es gibt Leitlinien und Vorgaben zur Nutzung von KI für die Beschäftigten der Landesverwaltung. (Archivbild)
- Foto: Michael Brandt/dpa
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Mainz. Künstliche Intelligenz hält Einzug in den Arbeitsalltag der Landesverwaltung. In der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei in Mainz nutzen Beschäftigte KI inzwischen als unterstützendes Werkzeug bei verschiedenen Aufgaben.
Nach Angaben der Staatskanzlei soll die Technik helfen, Abläufe effizienter zu machen. Routinearbeiten können schneller erledigt werden. Auch bei der Vorbereitung von Reden oder Interviews kommt die Technologie zum Einsatz.
Die Anwendungen erstellen etwa erste Gliederungen oder Entwürfe für Redemanuskripte. Grundlage sind interne Vermerke und vorhandene Informationen aus dem Haus. Für Beschäftigte im Presse und Öffentlichkeitsbereich gibt es dazu ein Pilotprojekt mit einem geschützten KI System. Damit sollen Datenschutz und Informationssicherheit gewährleistet werden.
Klare Regeln für den Einsatz
Wer KI Anwendungen nutzt, muss sich an feste Vorgaben halten. Dazu zählen vor allem:
- Datenschutz
- Informationssicherheit
- Vertraulichkeit
- Nachvollziehbarkeit der Inhalte
Die Staatskanzlei betont. Die Technik dient nur als Unterstützung. Die Verantwortung für Inhalte und deren Prüfung bleibt immer bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Kritik an Thüringens Ministerpräsident Voigt
Der Einsatz von KI in der Politik wird derzeit auch kritisch diskutiert. Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt von der CDU steht in der Kritik. Mehrere seiner Reden und Gastbeiträge für Medien sollen ganz oder teilweise mit Hilfe von KI erstellt worden sein.
Das Portal „Frag den Staat“ hatte mehrere Texte mit KI Erkennungsprogrammen untersucht und entsprechende Hinweise veröffentlicht. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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