Grenzkontrollen: 6.500 illegale Einreisen im Südwesten
- An den Grenzkontrollen gibt weiterhin Kritik (Symbolbild)
- Foto: dpa
- hochgeladen von Cornelia Bauer
Rheinland-Pfalz / Saarland. In Rheinland-Pfalz und im Saarland sind bis Ende Februar bei den wiedereingeführten Kontrollen rund 6.500 illegale Einreisen festgestellt worden. Die Maßnahme betrifft den Alltag in der Grenzregion, etwa für Pendler und den Verkehr.
Nach Angaben der Bundespolizei kamen 4.072 Menschen aus Frankreich, 2.040 aus Luxemburg und 389 aus Belgien nach Deutschland. Die Zahlen beziehen sich auf Einreisen über die westlichen Landesgrenzen.
Kontrollen an allen Grenzen verlängert
An allen deutschen Landesgrenzen gibt es seit September 2024 wieder Kontrollen bei der Einreise. Das Bundesinnenministerium hatte sie angeordnet, um unerlaubte Einreisen stärker einzudämmen. Die Regelung wurde bereits dreimal verlängert und gilt aktuell bis Mitte September 2026.
Zurückweisungen und weitere Feststellungen
Ein großer Teil der festgestellten Personen wurde direkt zurückgewiesen. Laut Bundespolizei betraf dies
- 3.052 Menschen nach Frankreich
- 1.336 Menschen nach Luxemburg
- 235 Menschen nach Belgien
Zudem wurden bei den Kontrollen 201 mutmaßliche Schleuser vorläufig festgenommen. Weitere 782 Personen wurden mit offenen Haftbefehlen aufgegriffen. Die Polizei wies darauf hin, dass die Zahlen für Februar noch vorläufig sind und sich geringfügig ändern können.
Kritik aus der Grenzregion
Grenzkontrollen sind im Schengen-Raum eigentlich nicht vorgesehen. Vor allem stationäre Kontrollen, etwa auf der Autobahn 64 bei Trier in Richtung Luxemburg, stoßen auf Kritik. In Luxemburg arbeiten mehr als 50.000 deutsche Grenzgänger, für die es immer wieder zu Verzögerungen kommt dpa
Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
|
| Cornelia Bauer auf Facebook | |