Gestank in Leonberg: Ursache bleibt trotz Prüfungen unklar

Bisher ist noch nicht abschließend geklärt, woher der Geruch kommt. (Symbolbild) | Foto: Christoph Schmidt/dpa
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Leonberg. Anwohnerinnen und Anwohner in Leonberg müssen weiter mit einem unangenehmen Geruch leben, dessen Herkunft trotz Prüfungen ungeklärt ist. Bei der Stadt gehen nach Angaben einer Sprecherin pro Woche bis zu zehn Beschwerden ein.

Beschwerden über bitumenartigen Geruch

Der Geruch werde von Bürgerinnen und Bürgern unter anderem als „bitumen-, öl- oder schmiermittelartig“ beschrieben, außerdem als chemisch oder teerähnlich. Zuvor hatte die „Stuttgarter Zeitung“ über die anhaltenden Beschwerden berichtet.

Online nutzen Bewohnerinnen und Bewohner einen eigens eingerichteten Mängelmelder der Stadt. Dort ist von „starkem Gestank“, „grauenhaftem Gestank nach Bitumen“ und davon die Rede, dass Lüften zeitweise nicht möglich sei. Auch eine Nutzerin, die nach eigenen Angaben im Krankenhaus arbeitet, nennt die Lage für Anwohner und Patienten eine Zumutung.

Behörden prüfen Betriebe und Anlagen

Woher der Geruch kommt, ist nach Angaben des Landratsamts Böblingen weiter unklar. Stadt und Landkreis hätten bereits „umfangreiche Anstrengungen“ unternommen, um die Quelle zu finden, sagte ein Sprecher. Alle in Betracht kommenden Betriebe und technischen Anlagen seien überprüft worden. Ein Ergebnis gebe es bislang nicht.

Messungen sehen keine Gesundheitsgefahr

Eine Gefahr für die Gesundheit der Menschen in Leonberg bestehe nach Angaben des Landratsamts nicht. Das hätten Messungen der Stadt ergeben. Die erfolglose Suche nach der Ursache sorge dennoch für Unmut bei Betroffenen und Behörden, weil trotz der Prüfungen keine eindeutige Handhabe bestehe.

Erste Meldung liegt sieben Jahre zurück

Das Problem ist nicht neu. Nach Angaben des Landratsamts ging die erste Meldung vor sieben Jahren ein. Wenig später seien fast täglich Hinweise bei der Kommune eingegangen. Die Situation werde weiter aufmerksam beobachtet. [dpa/red]

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dpa content aus Ludwigshafen

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