Gedenken in Ahrweiler: Merz sagt Flutbetroffenen Hilfe zu
- Der Kanzler spricht in seiner Rede sehr grundsätzlich über Klima- und Naturkatastrophen.
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Ahrweiler. Wer in hochwassergefährdeten Regionen lebt oder die Flutfolgen bis heute spürt, soll nach den Worten von Bundeskanzler Friedrich Merz mehr Sicherheit und Unterstützung bekommen. Bei der zentralen Gedenkveranstaltung in Ahrweiler hat er zugesichert, dass niemand mit der Furcht vor Naturkatastrophen und den Folgen des Klimawandels allein gelassen werden solle.
Merz sagte auf dem Marktplatz, kein Mensch, keine Stadt und keine Region dürften in Deutschland mit der Angst vor Katastrophen und Naturgewalten allein bleiben. Das verstehe er als Auftrag dieses Tages. Der Kanzler verwies darauf, dass der Staat dort vorsorgen müsse, wo die Möglichkeiten des Einzelnen nicht ausreichten.
Hilfe über den Wiederaufbau hinaus
In den von der Flut betroffenen Gebieten werde zu Recht erwartet, dass die Bundespolitik ihren Teil der Unterstützung leiste. Merz stellte dabei klar, dass es nicht nur um die bisherigen Aufbauhilfen gehe. Zugleich verwies er auf Maßnahmen von Bund, Ländern und Kommunen, mit denen Deutschland besser auf Naturkatastrophen vorbereitet werden solle.
Erinnerung an die Flut im Ahrtal
Die Flut in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 gilt als eine der schwersten Naturkatastrophen der jüngeren deutschen Geschichte. Nach tagelangem Starkregen wurde vor allem die Ahr in ihrem engen Tal zu einer zerstörerischen Sturzflut.
Mindestens 136 Menschen starben in Rheinland-Pfalz, 49 in Nordrhein-Westfalen. Mehrere Hundert Menschen wurden verletzt. Eine Person aus der Ahr-Region gilt bis heute als vermisst. Viele Überlebende kämpfen weiterhin mit psychischen Folgen der Katastrophe. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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