Fährstopp bei Lorch am Rhein: Niedrigwasser legt Linie lahm
- Die niedrigen Pegelstände des Rheins ermöglichen wie hier bei Boppard nur noch wenig Ladung in Frachtschiffen.
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Niederheimbach/Lorch. Die Autofähre zwischen Niederheimbach in Rheinland-Pfalz und Lorch in Hessen fährt derzeit nicht. Grund ist Niedrigwasser auf dem Rhein.
Das Fährunternehmen teilt auf seiner Website mit, dass die Verbindung „aufgrund von Niedrigwasser“ gegenwärtig außer Betrieb ist. Für Pendler, Ausflügler und den regionalen Verkehr bedeutet das längere Wege und Ausweichrouten.
Weniger Wasser bremst auch Frachtschiffe
Nicht nur die Fähre ist betroffen. Frachtschiffe auf dem Rhein laden nach Angaben aus dem Duisburger Hafen schon seit längerer Zeit weniger Ladung, damit sie in flachen Abschnitten nicht auf Grund laufen.
Andreas Bartel von Duisport erklärt, dass deshalb für die gleiche Warenmenge mehr Schiffe unterwegs sein müssen. Bei Niedrigwasser könne das Schiffsaufkommen auf dem Rhein sogar höher sein als unter normalen Bedingungen.
Wie es bei den Pegelständen weitergeht
Nach Angaben des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Rhein in Bingen ändert sich die Lage grundlegend erst dann, wenn es in größeren Teilen des Einzugsgebiets ergiebig regnet. Verlässliche Vorhersagen für die Wasserstände reichen demnach nicht weiter als die Wetterprognosen.
Der Deutsche Wetterdienst sagt für die kommenden Tage teilweise etwas Regen voraus. Laut dem Elektronischen Wasserstraßen-Informationsservice könnte der Pegel bei Kaub nahe der Loreley zunächst leicht steigen. In der kommenden Woche kann er aber wieder fallen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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