Erdbeben in Südhessen spürbar: Keine Schäden gemeldet
- Das Erdbeben im Grenzgebiet von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg war auch in Hessen spürbar. (Symbolbild)
- Foto: Oliver Berg/dpa
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Südhessen. Viele Menschen in Südhessen haben am frühen Abend des 10. September ein Erdbeben gespürt, Berichte über Schäden gibt es bislang nicht. Das teilte der hessische Erdbebendienst auf dpa-Anfrage mit.
Nach Angaben von Leiter Benjamin Homuth gingen Rückmeldungen unter anderem aus Bürstadt, Lampertheim, Viernheim, Lorsch und Heppenheim ein. Auch im Odenwald bis nach Wald-Michelbach und weiter nördlich bis ins Modau- und Fischbachtal sei das Beben wahrgenommen worden.
Grollen, Vibration und kurzer Stoß
„Aus den Rückmeldungen aus der Bevölkerung lässt sich schließen, dass vor allem ein Grollen und eine Vibration, ein Stoß verspürt wurde“, erläuterte Homuth. Teilweise sei das Ereignis beschrieben worden, als würde ein Lastwagen gegen eine Wand fahren und das Haus wackeln.
In der Nähe des Epizentrums sei das Beben nach seiner Einschätzung deutlich spürbar gewesen. Die Dauer habe etwa zwei bis fünf Sekunden betragen.
Epizentrum lag in der Region Mannheim und Worms
Das Erdbeben erschütterte am frühen Abend des 10. September die Region an der Grenze zwischen Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Nach ersten Angaben des GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung und des Landeserdbebendienstes Baden-Württemberg hatte es eine Stärke von 3,3 beziehungsweise 3,4. „Von Schäden gibt es bisher keine Berichte“, sagte der Seismologe. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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