Detlef Placzek bleibt Opferbeauftragter von Rheinland-Pfalz
- Wenn Menschen Opfer von Unglücken, Naturkatastrophen, Amoktaten oder Anschlägen werden, kümmert sich Placzek um sie und u deren Angehörige. (Archivfoto)
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Mainz. Für Betroffene von Katastrophen, Unglücken oder Anschlägen in Rheinland Pfalz bleibt eine bekannte Anlaufstelle bestehen. Detlef Placzek bleibt auch nach dem Regierungswechsel Opferbeauftragter des Landes. Das Kabinett bestätigte ihn bis zum Ende der Legislaturperiode im Jahr 2031.
Ministerpräsident Gordon Schnieder erklärte in Mainz, Placzek habe das Amt in den vergangenen Jahren erfolgreich im Sinne der Betroffenen ausgefüllt und wesentlich geprägt.
Zentrale Anlaufstelle für Betroffene
Der Opferbeauftragte ist Ansprechpartner für Menschen aus Rheinland Pfalz, die durch Katastrophen, Unglücke, Amoktaten oder Anschläge betroffen sind. Auch Angehörige können sich an die Stelle wenden. Ziel ist es, Hilfe zu koordinieren und Wege zu Unterstützung schneller zugänglich zu machen.
Placzek hat die Funktion bereits seit 2018 inne. Damals gehörte er zu den ersten Opferbeauftragten in Deutschland.
Unterstützung für Betroffene und Angehörige
Sozialministerin Sabine Bätzing Lichtenthäler bezeichnete Placzek als wichtigen Teil der Hilfe für Betroffene. Er sei mehr als eine Institution, um Antragswege zu verkürzen und Unterstützung zu vereinfachen. Sein offenes Ohr und sein Verständnis seien für viele Menschen entscheidend.
Placzek war zuvor Präsident des Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung. Nach Einschätzung des Sozialministeriums bringt er damit wichtige Erfahrung mit, um Betroffenen und ihren Familien gezielt zu helfen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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