Brandmauer der CDU: Grupp nennt AfD-Kurs Riesen-Eigentor
- Ex-Trigema-Chef Grupp rät der CDU zum schnellen Handeln. (Archivbild)
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Berlin. Für Wählerinnen und Wähler bleibt der Umgang der CDU mit der AfD ein zentrales Thema in der Bundespolitik. Der frühere Trigema-Chef Wolfgang Grupp kritisiert die Abgrenzung der CDU von der AfD deutlich und nennt die sogenannte Brandmauer in der „Bild“ ein „Riesen-Eigentor“.
Grupp fordert schnelle Reaktion der CDU
Der 84-Jährige sagte mit Blick auf jüngste Wahlergebnisse: „Jetzt sofort muss was passieren.“ Grupp betonte zugleich, er schätze Bundeskanzler Friedrich Merz. Seine Kritik richtet sich nach seinen Worten gegen die Festlegung, Gespräche mit der AfD auszuschließen.
„Dass ich als CDU-Vorsitzender sage, mit der AfD spreche ich nicht, das geht nicht“, sagte Grupp der Zeitung. Die Aussagen fallen in eine anhaltende Debatte darüber, wie sich die Union gegenüber der AfD positionieren soll. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |