Bistumsfest in Trier endet: 30.000 bei Heilig-Rock-Tagen
- Das Bistum Trier zieht bei den Heilig-Rock-Tagen eine positive Bilanz, (Archivbild)
- Foto: Harald Tittel/dpa
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Trier. Rund 30.000 Besucher haben in den vergangenen zehn Tagen die Heilig-Rock-Tage im Trierer Dom erlebt. Das katholische Bistumsfest ging am Sonntag, 26. April, zu Ende.
Im Mittelpunkt standen tägliche Gottesdienste, Begegnungen, Konzerte und Ausstellungen. Laut Organisationsleiter Dario Tumminelli verlief das Fest „friedlich und froh“. Die Veranstaltung gehört seit 1997 zu den festen Terminen im Bistum Trier.
Glaube, Begegnung und Gespräche
Bischof Stephan Ackermann betonte die Bedeutung der Tage für viele Gläubige. „Die Heilig-Rock-Tage haben dazu beigetragen, der Hoffnung mehr Raum zu geben – dem, was uns für unser Leben trägt“, sagte er.
Neben den klassischen Gottesdiensten gab es in diesem Jahr auch bewusst ruhigere Angebote. Dazu gehörten eine Kunstinstallation der Fachstelle Prävention gegen sexualisierte Gewalt sowie Gesprächsangebote von Lebensberatungsstellen und der Telefonseelsorge.
Reliquie bleibt im Schrein
Während des Festes war die Heilig-Rock-Kapelle im Ostchor des Trierer Doms geöffnet. Die berühmte Reliquie selbst war jedoch nicht zu sehen. Das Gewand, das als Kleidung Jesu Christi verehrt wird, liegt verschlossen in einem Holzschrein unter einem klimatisierten Glaszelt.
Zuletzt wurde der Heilige Rock im Jahr 2012 während einer großen Wallfahrt öffentlich gezeigt. Damals kamen rund 550.000 Pilger nach Trier.
Zum Bistum Trier gehören etwa 1,1 Millionen Katholiken in Rheinland Pfalz und im Saarland. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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