Ahr-Radweg: Abschnitt zwischen Walporzheim und Laach wieder geöffnet
- Der Ahr-Radweg zwischen dem Stadtteil Walporzheim und dem Ortsteil Laach ist ab sofort wieder für den Radverkehr freigegeben. (Symbolbild)
- Foto: Thomas Frey/dpa
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Ahrtal. Radfahrende können im Ahrtal wieder ein weiteres Stück der beliebten Strecke nutzen. Der Ahr-Radweg zwischen Walporzheim und Laach ist nach dem Wiederaufbau ab sofort wieder für den Verkehr freigegeben.
Der Abschnitt war bei der Flutkatastrophe stark beschädigt worden. Nach Angaben des Verkehrsministeriums in Mainz wurde die rund 8,5 Kilometer lange Strecke umfassend erneuert und an mehreren Stellen neu aufgebaut. Dabei entstanden auch neue Brücken, die besser vor Hochwasser geschützt sind. Bestehende Bauwerke wurden instand gesetzt.
Verkehrsstaatssekretär Markus Wolf erklärte, mit jedem fertiggestellten Teil wachse der Radweg wieder zusammen. Die Verbindung entlang der Ahr sei wichtig für den Alltag der Menschen in der Region, für den Tourismus und für das Miteinander der Orte.
Mehr als 14 Millionen Euro für Wiederaufbau
Der Bund investierte laut Ministerium mehr als 14 Millionen Euro in den Wiederaufbau dieses Abschnitts. Auch künftig bleibe die Erneuerung der Infrastruktur im Ahrtal eine gemeinsame Aufgabe von Bund, Land und Kommunen, sagte Staatssekretärin Claudia Stutz aus dem Bundesverkehrsministerium.
Der Ahr-Radweg ist insgesamt rund 80 Kilometer lang. Er führt von der Quelle der Ahr bis zur Mündung in den Rhein bei Remagen. Nach der Flut sind jedoch noch nicht alle Teile wieder vollständig nutzbar.
Diese Abschnitte fehlen noch
Teilweise sind Umleitungen ausgeschildert. Zwei Unterbrechungen bestehen derzeit noch ohne ausgewiesene Ersatzroute.
- zwischen Ahrbrück und Pützfeld
- im Bereich Laach
Als Alternative kann in einigen Bereichen die Ahrtalbahn genutzt werden. Noch im Laufe des Sommers soll außerdem ein weiterer Abschnitt bei Altenahr freigegeben werden.
Der Fahrradclub ADFC Rheinland-Pfalz bewertet die Öffnung positiv. Für Alltagsradler und touristische Gäste entstehe wieder eine sichere Verbindung entlang der Orte der Mittelahr. Besonders Jugendliche könnten dadurch wieder deutlich sicherer mit dem Rad zur Schule, zu Sportstätten oder zu Freizeitangeboten fahren. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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