AfD so stark wie nie, FDP raus: Das sind die Folgen der Landtagswahl
- Schnieder wird bald auf Schweitzer als Ministerpräsident folgen.
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Landtagswahl. In Rheinland-Pfalz steht nach der Wahl ein politischer Machtwechsel bevor. Die CDU wird stärkste Kraft und löst die SPD nach 35 Jahren an der Spitze ab.
Die Umfragen hatten ein enges Rennen erwartet. Am Wahlabend zeigte sich jedoch schnell ein deutliches Ergebnis. Die SPD rutscht auf ihr schlechtestes Resultat bei einer Landtagswahl im Land ab.
CDU-Sieg mit Gordon Schnieder
Gordon Schnieder führt die CDU als klarer Wahlsieger an. Der 50 Jahre alte Politiker aus der Eifel hatte Partei und Fraktion hinter sich vereint. Im Wahlkampf setzte er auf die Themen Bildung, Gesundheit und Wirtschaft. Angriffe auf politische Gegner hielt er zurück und grenzte sich deutlich von der AfD ab.
SPD nach Niederlage vor Richtungsfragen
Ministerpräsident Alexander Schweitzer räumte die Niederlage ein. Der 52-Jährige kündigte an, einem Kabinett unter Führung der CDU nicht anzugehören. Ob er sein Landtagsmandat annimmt, ließ er offen.
AfD so stark wie nie im Westen
Die AfD erreicht in Rheinland-Pfalz ihr bislang bestes Ergebnis in einem westdeutschen Parlament. Trotz interner Konflikte konnte sie ihr Resultat innerhalb von fünf Jahren mehr als verdoppeln. Damit ist sie künftig in der Lage, Untersuchungsausschüsse zu beantragen.
FDP und Linke scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde
Die FDP verpasst den Wiedereinzug in den Landtag. Auch die Linke bleibt erneut unter fünf Prozent. Da die Freien Wähler ebenfalls ausscheiden, schrumpft die Opposition auf zwei Parteien zusammen.
Höhere Wahlbeteiligung
Die Wahlbeteiligung liegt bei 68,5 Prozent und damit deutlich höher als bei der vergangenen Wahl. Nach ersten Analysen profitierte davon unter anderem die AfD.
Große Koalition wahrscheinlich
CDU und SPD steuern voraussichtlich auf eine gemeinsame Regierung zu. Für Rheinland-Pfalz wäre eine große Koalition unter Führung der CDU ein Novum. dpa/red
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Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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