Abgedeckte Dächer, eingestürzte Giebel: DWD bestätigt Tornado im Westerwald
- Der Tornado hinterließ eine Schneise der Verwüstung.
- Foto: Thomas Frey/dpa
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Höhr-Grenzhausen. Für Anwohner und Eigentümer in Höhr-Grenzhausen ist die Ursache der schweren Sturmschäden nun geklärt: Das Unwetter am Abend des 19. August war nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes ein Tornado.
Ein Sprecher des DWD bestätigte dies der Deutschen Presse-Agentur. Die genaue Stärke des Tornados wird noch untersucht. Damit ist weiter offen, wie heftig der Wirbelsturm nach meteorologischen Maßstäben eingestuft wird.
Windböen bis 115 km/h in Grenzau gemessen
In Grenzau, einem Ortsteil von Höhr-Grenzhausen im Westerwaldkreis, wurden Windböen von bis zu 115 km/h registriert. Nach Einschätzung des DWD könnten abseits der Wetterstationen noch deutlich höhere Windgeschwindigkeiten aufgetreten sein.
Massive Schäden an Dächern und Gebäuden
Das Unwetter hatte vor allem in Höhr-Grenzhausen teils massive Schäden angerichtet. Zahlreiche Dächer wurden abgedeckt. Gebäude wurden zum Teil schwer beschädigt. Bei zwei Gebäuden stürzten Giebelwände ein.
Für die weitere Einordnung der Schäden bleibt die Untersuchung des DWD entscheidend. Erst wenn die genaue Stärke feststeht, lässt sich das Ausmaß des Tornados genauer bewerten. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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