Ab heute: Neue Spur im Engelbergtunnel bei Leonberg wieder frei

Eine Spur des Tunnels war bereits vor gut einem Monat wieder geöffnet worden. (Archivbild) | Foto: Andreas Rometsch/KS-Images/dpa
  • Eine Spur des Tunnels war bereits vor gut einem Monat wieder geöffnet worden. (Archivbild)
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Leonberg. Pendler auf der A81 können am Engelbergtunnel wieder etwas flüssiger fahren. Seit Samstag, 25. April, ist in der Weströhre eine zweite Fahrspur geöffnet. Nach dem schweren Lkw Brand Anfang März war dort bislang nur eine Spur nutzbar.

Nach Angaben der Autobahn GmbH wurden in den vergangenen Wochen zentrale Brandschäden beseitigt und Sicherheitseinrichtungen erneuert. Durch die zusätzliche Spur soll vor allem das Einfädeln vor dem Tunnelportal entspannter werden. Auch die Unfallgefahr durch lange Rückstaus soll sinken.

An der Brandstelle gilt weiterhin eine strenge Geschwindigkeitsbegrenzung. Fahrzeuge dürfen dort höchstens 40 Kilometer pro Stunde fahren.

Dritter Fahrstreifen weiter unklar

Die nun freigegebene Spur ist nach Angaben der Betreiber nur ein Zwischenschritt. Ziel bleibt, auch den dritten Fahrstreifen in der Weströhre wieder zu öffnen.

Dafür muss jedoch weitere Technik installiert werden. Die Autobahn GmbH erklärt, dass dafür noch wichtige Ersatzteile fehlen. Ein Termin für die vollständige Freigabe kann deshalb derzeit nicht genannt werden.

Brand zerstörte Technik auf Hunderten Metern

Auslöser der Sperrung war ein Brand am Samstag, 1. März. Ein mit Kühlschränken beladener Lastwagenanhänger war im Engelbergtunnel ausgebrannt. Das Feuer zerstörte auf mehreren Hundert Metern die Betriebstechnik der Weströhre.

Die Folgen waren massive Verkehrsprobleme auf der A81. Der ADAC Württemberg registrierte kilometerlange Staus zwischen Stuttgart Feuerbach und Stuttgart Zuffenhausen. Auch Ausweichstrecken über Ditzingen und Leonberg waren stark belastet.

Der Engelbergtunnel gehört zu den wichtigsten Autobahntunneln in Baden Württemberg. Täglich fahren dort bis zu 140000 Fahrzeuge. Störungen wirken sich deshalb besonders stark auf den Verkehr in der Region Stuttgart aus. dpa/red

Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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