Zugunglück in Gengenbach: Polizei nennt neue Erkenntnisse zum Ablauf des Unfalls
- Ein Zug der Schwarzwaldbahn kollidierte bei Gegenbach mit einem Auto. (Symbolbild)
- Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
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Gengenbach. Nach der tödlichen Kollision an einem Bahnübergang in Gengenbach gibt es neue Erkenntnisse zum Ablauf des Unfalls.
Die Polizei teilte am heutigen Donnerstag, 9. Juli, mit, dass der Fahrer eines Autos womöglich absichtlich auf die Gleise gefahren sein könnte. Mehrere Zeugen hätten übereinstimmend berichtet, dass der Mann trotz Rotlicht um die bereits gesenkten Halbschranken herumgefahren sei. Anschließend habe das Auto auf den Gleisen angehalten.
Ein herannahender Zug der Schwarzwaldbahn prallte gegen das Fahrzeug. Der Autofahrer starb noch an der Unfallstelle. Nach Polizeiangaben blieben die rund 200 Passagiere im Regionalexpress sowie der Zugführer unverletzt.
Schwarzwaldbahn mehrere Stunden unterbrochen
Für Reisende auf der Strecke hatte der Unfall vor allem Folgen im Bahnverkehr: Die Schwarzwaldbahn war nach dem Zusammenstoß für etwa dreieinhalb Stunden gesperrt.
Nach ersten Maßnahmen der Spurensicherung fuhr der Zug in den nächstgelegenen Bahnhof weiter. Dort wurden die Fahrgäste betreut und von der Polizei befragt. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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