Zoll stoppt Schmuggel in Stuttgart: 107.000 Zigaretten im Koffer
- Drei Reisende haben versucht, mehr als 107.000 unversteuerte Zigaretten nach Deutschland einzuführen - erfolglos
- Foto: Jan Woitas/dpa
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Stuttgart. Am Flughafen Stuttgart hat der Zoll einen großen Zigarettenschmuggel gestoppt. Drei Reisende versuchten nach Angaben der Behörden, mehr als 107.000 unversteuerte Zigaretten nach Deutschland einzuführen.
Die beiden Frauen und ein Mann im Alter zwischen 22 und 35 Jahren waren aus der Türkei eingereist. Mit insgesamt sechs Hartschalenkoffern und zusätzlichem Handgepäck wollten sie den grünen Ausgang für anmeldefreie Waren passieren.
Zöllner stoppten die Gruppe jedoch zur Kontrolle. In den Koffern fanden die Beamten ausschließlich Zigaretten. Insgesamt stellten sie 536 Stangen sicher. Persönliche Gegenstände befanden sich laut Zoll nur im Handgepäck.
Mehr als 30.000 Euro Abgaben möglich
Die Kontrolle erfolgte am Wochenende von Samstag, 6. Juni. Die gesamte Ware wurde sichergestellt. Gegen die drei Reisenden leitete der Zoll ein Steuerstrafverfahren wegen Einfuhrschmuggels ein.
Nach Angaben der Behörde wären bei einer ordnungsgemäßen Anmeldung Einfuhrabgaben von mehr als 30.000 Euro fällig geworden.
Was im Reiseverkehr erlaubt ist
Im Reiseverkehr aus Nicht EU Staaten gelten strenge Freimengen. Für Zigaretten liegt die erlaubte Menge deutlich niedriger.
- Einfuhr nur innerhalb der Freimengen abgabenfrei
- Darüber hinaus müssen Waren beim Zoll angemeldet werden
- Bei Verstößen drohen Steuernachzahlungen und Strafverfahren
Der grüne Ausgang am Flughafen ist nur für Reisende gedacht, die keine anmeldepflichtigen Waren dabeihaben. Wer ihn nutzt, erklärt damit automatisch, nichts zu verzollen zu haben. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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