Zoll entdeckt 1,5 Mio. Schmuggel-Zigaretten im Rhein-Pfalz-Kreis
- Eine Frau und fünf Männer aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen sollen Zigaretten geschmuggelt haben. (Symbolbild)
- Foto: Julian Stratenschulte/dpa
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Rhein-Pfalz-Kreis. Der illegale Handel mit unversteuerten Zigaretten verursacht hohe Steuerschäden. Im Rhein-Pfalz-Kreis haben Ermittler nun eine mutmaßliche Schmugglerbande gestoppt.
Nach Angaben von Zoll und Staatsanwaltschaft stehen eine Frau und drei Männer im Alter von 41 bis 56 Jahren unter Verdacht. Die Beschuldigten stammen aus Stuttgart, Kaiserslautern, Worms, Baden-Baden, Frankfurt sowie dem Rhein-Pfalz-Kreis. Gegen sie wird wegen bandenmäßiger Steuerhinterziehung und gewerbsmäßiger Steuerhehlerei ermittelt.
Zoll erwischt Verdächtige beim Entladen
Anfang Juni beobachteten Ermittler zwei der Verdächtigen auf einem Firmengelände im Rhein-Pfalz-Kreis. Dort luden sie rund 1,5 Millionen unversteuerte Zigaretten aus einem Lastwagen.
Bei anschließenden Durchsuchungen von Wohnungen und Gewerberäumen stellten Einsatzkräfte umfangreiches Beweismaterial sicher. Außerdem fanden sie etwa 250.000 Euro Bargeld.
Steuerschaden wohl noch höher
Nach bisherigen Erkenntnissen soll die Gruppe Zigaretten nach Deutschland geschmuggelt und anschließend verkauft haben. Der bislang bekannte Steuerschaden liegt bei mehr als einer Viertelmillion Euro.
Die Ermittler gehen davon aus, dass es weitere Einfuhren gegeben haben könnte. Dadurch könnte der tatsächliche Schaden für den Staat noch deutlich höher ausfallen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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