Wieder geöffnet: Nachttierhaus in Stuttgarter Wilhelma
- Die Wilhelma hat in ihrem Nachttierbereich die Beleuchtung für Besucher nachgebessert. (Archivbild)
- Foto: Bernd Weißbrod/dpa
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Stuttgart. Das Nachttierhaus der Wilhelma ist nach den mutmaßlichen Angriffen auf zwei Kinder wieder für Besucher geöffnet. Der Zoo in Stuttgart hat nach eigenen Angaben zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt und den Bereich überprüft.
Der betroffene Abschnitt befindet sich in der Anlage „Terra Australis“. Dort war der Bereich für Nachttiere seit Anfang des Monats geschlossen gewesen. Hintergrund waren zwei Vorfälle, bei denen Kinder im Alter von drei und sechs Jahren leicht verletzt wurden.
Nach Angaben der Polizei wurden die Kinder jeweils durch spitze Gegenstände verletzt. Die Vorfälle ereigneten sich an unterschiedlichen Tagen im selben Bereich des Gebäudes. Ermittler fanden weder scharfe Kanten noch Gegenstände, die die Verletzungen erklären könnten. Auch eine Verletzung durch Tiere wurde ausgeschlossen. Neue Hinweise gibt es derzeit nicht.
Zoo verstärkt Sicherheit im Besucherbereich
Nach der vorübergehenden Schließung wurden mehrere Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählen unter anderem:
- bessere Ausleuchtung im Besucherbereich
- verstärkte Präsenz von Mitarbeitenden
- eine erneute Überprüfung der gesamten Anlage
Wilhelma-Direktor Thomas Kölpin erklärte, die Vorfälle hätten den Zoo sehr betroffen gemacht. „Die Sicherheit unserer Besucherinnen und Besucher hat für uns höchste Priorität. Deshalb haben wir die vergangenen Tage intensiv genutzt, um den Besucherbereich nochmals umfassend zu überprüfen und zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.“
Mit der Wiederöffnung soll der Besuch des Nachttierhauses nun wieder ohne Einschränkungen möglich sein. Die Ermittlungen der Polizei zu den beiden mutmaßlichen Angriffen dauern an. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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