Waldbrand-Ermittlungen bei Reichenbach: Gutachten fehlt
- Rund 21 Hektar Wald- und Wiesenfläche wurden bei dem Brand vernichtet. (Archivbild)
- Foto: Christian Schulz/Foto Hosser/dpa
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Reichenbach. Für Menschen in der Region bleibt die Ursache des großen Feuers weiter offen: Bei Reichenbach im Landkreis Birkenfeld dauern die Ermittlungen zum Waldbrand von Ende Juli an. Das Gutachten eines technischen Sachverständigen liege noch nicht vor, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach der Deutschen Presse-Agentur. Außerdem würden weiterhin Zeugen vernommen.
Verdacht auf fahrlässige Brandstiftung
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung. Nach Angaben des Sprechers kommt aber weiterhin auch ein technischer Defekt als Ursache in Betracht. Das Feuer hatte nach früheren Angaben des Landkreises rund 21 Hektar Wald- und Wiesenfläche zerstört.
Ausgelöst worden sein soll der Brand mutmaßlich durch den Unfall eines Rallyefahrzeugs bei einer Testfahrt. Das Fahrzeug war damals von der Polizei sichergestellt worden. Für die Ermittler bleibt nun entscheidend, ob das Gutachten Hinweise auf eine technische Ursache oder auf ein pflichtwidriges Verhalten liefert.
Keine Genehmigung für Testfahrt
Nach Angaben des Landkreises hatte es zwar Gespräche mit dem Bürgermeister über mögliche Testfahrten gegeben. Eine Genehmigung für die Fahrt auf einem Wirtschaftsweg der Gemeinde Reichenbach habe jedoch nicht vorgelegen.
Für die strafrechtliche Einordnung hat diese Frage nach Angaben der Staatsanwaltschaft zunächst keine unmittelbare Auswirkung. Sie könne aber wichtig werden, wenn geprüft werde, ob eine mögliche Pflichtverletzung vorlag. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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