Waldbrand bei Gebhardshain: Einsatz im Westerwald dauert an
- Helfer kamen auch aus angrenzenden Regionen.
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Gebhardshain. Nach dem Waldbrand im Westerwald läuft der Einsatz bei Gebhardshain am Montag, 17. August, weiter. Nach Angaben der Gemeinde sind die Einsatzkräfte auch am Morgen noch vor Ort und der Kräfteeinsatz wird im Laufe des Vormittags erneut verstärkt.
Bereits am 16. August war der Brand am Abend unter Kontrolle gebracht worden, wie der Landkreis Altenkirchen mitteilte. In der Nacht liefen Nachlöscharbeiten. Am Morgen sollen die betroffenen Flächen erneut kontrolliert werden.
Zuvor hatte sich die Lage zugespitzt: Die Flammen näherten sich am 16. August zeitweise bis auf etwa 20 Meter den ersten Gebäuden. Eine Straße mit 20 Haushalten wurde deshalb kurzfristig evakuiert. Später konnten die Anwohnerinnen und Anwohner in ihre Häuser zurückkehren.
Einsatzbereich weiter meiden
Auch am Montag bat die Gemeinde darum, das betroffene Waldgebiet nicht aufzusuchen. So sollen die Einsatzkräfte ungehindert und sicher arbeiten können. Eine Schule blieb zum Wochenstart geschlossen, weil Teile des Gebäudes stark verraucht waren.
Am Sonntag waren nach Behördenangaben mehr als 300 Einsatzkräfte auch aus anderen Kreisen vor Ort. Hubschrauber unterstützten die Löscharbeiten aus der Luft. Vier Einsatzkräfte wurden verletzt. Eine Person kam ins Krankenhaus.
Waldbrandgefahr soll sinken
Für Feuerwehren in Rheinland-Pfalz ist es bereits der zweite große Waldbrand-Einsatz binnen weniger Tage. Erst am 14. August waren in der Vordereifel bei Langscheid Wald und Wiese auf rund 50 Hektar in Brand geraten. Die Restarbeiten dauerten dort am 16. August noch an.
Nach Daten des Deutschen Wetterdienstes könnte sich die Lage in den kommenden Tagen entspannen. Der Waldbrandgefahrenindex erwartet am Montag an den meisten Stationen in Rheinland-Pfalz nur noch eine mittlere bis geringe Gefahr. Ab Mittwoch, 19. August, soll landesweit Stufe 1 gelten. Das entspricht einer sehr geringen Waldbrandgefahr. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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