Waldbrand am Rotenfels bei Bad Kreuznach: Land prüft Löschroboter

Es gebe eine ganze Reihe an mit Munition belasteten Flächen in Rheinland-Pfalz, sagt Schnieder.  | Foto: Thomas Frey/dpa
  • Es gebe eine ganze Reihe an mit Munition belasteten Flächen in Rheinland-Pfalz, sagt Schnieder.
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Bad Kreuznach. Der Waldbrand am Rotenfels zeigt nach Einschätzung der Landesregierung, wie schwierig Einsätze auf belasteten Flächen sein können. Nach den Erfahrungen der Löscharbeiten im Kreis Bad Kreuznach will Rheinland Pfalz deshalb auch über neue Spezialtechnik für die Feuerwehr nachdenken.

Ministerpräsident Gordon Schnieder besuchte die Einsatzkräfte im Brandgebiet und sprach von einer Lehre für kommende Einsätze. „Wir müssen uns für die Zukunft stärker aufstellen“, sagte der CDU Politiker.

Munition im Boden erschwert Löscharbeiten

Das Gebiet am Rotenfels gilt teilweise als mit alter Munition belastet. Für Feuerwehr und Hilfskräfte bedeutet das zusätzliche Gefahr. Löschtrupps können viele Bereiche nur eingeschränkt betreten, weil nicht klar ist, wo sich noch explosive Überreste im Boden befinden.

Nach Angaben des Ministerpräsidenten gibt es in Rheinland Pfalz mehrere solcher Flächen. Häufig sei unklar, wo genau Munition liege. Das erschwere Einsätze bei Bränden erheblich.

Land prüft Einsatz von Löschrobotern

Als mögliche Lösung nannte Schnieder Spezialtechnik wie einen Löschroboter. Ein solches Gerät wurde aus Niedersachsen angefordert, um beim Brand am Rotenfels zu helfen. Nun soll geprüft werden, ob ein ähnliches System auch dauerhaft für Rheinland Pfalz sinnvoll wäre.

Nach Einschätzung der Landesregierung hat sich bereits ausgezahlt, dass das Land in den vergangenen Jahren zusätzliche Fahrzeuge für die Bekämpfung von Waldbränden beschafft hat.

Dank an Einsatzkräfte aus mehreren Bundesländern

Seit mehreren Tagen kämpfen zahlreiche Einsatzkräfte gegen das Feuer am Rotenfels. Unterstützung kommt auch aus anderen Bundesländern. Schnieder dankte den Feuerwehrleuten und Helfern für ihren Einsatz unter schwierigen Bedingungen. dpa/red

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Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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