Unwetter in Ulm und Region: Schäden nach Superzelle

Auch den Rems-Murr-Kreis traf das Unwetter.  | Foto: Alexander Wolf/onw-images/dpa
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Ulm. Heftige Gewitter haben in Teilen Baden-Württembergs am Donnerstag Schäden verursacht. Betroffen waren unter anderem Ulm, der Kreis Esslingen sowie der Rems-Murr-Kreis und der Ostalbkreis.

In Ulm meldete die Feuerwehr herabfallende Äste und Dachziegel. Im Norden der Stadt stürzte ein Baum auf ein fahrendes Auto. Die Insassen konnten sich laut Feuerwehr nicht selbst befreien und setzten einen Notruf ab. Ein weiterer Baum fiel auf eine Stromleitung. Verletzt wurde nach bisherigen Angaben niemand.

In Neckartailfingen im Kreis Esslingen brach nach Polizeiangaben ein Carport im Unwetter zusammen und stürzte auf vier Fahrzeuge. Der geschätzte Sachschaden liegt demnach bei 60.000 bis 70.000 Euro.

Auch im Rems-Murr-Kreis und im Ostalbkreis gab es zahlreiche wetterbedingte Einsätze. Das Polizeipräsidium Aalen registrierte bislang mehr als 40 Einsätze. Dort stürzte unter anderem ein Baum auf ein Auto. Ein weiterer umgestürzter Baum beschädigte ein Haus. Zudem wurden Straßen stellenweise durch angeschwemmten Schmutz verunreinigt. Größere Schäden waren nach ersten Erkenntnissen zunächst nicht bekannt. Die Lage wird weiter ausgewertet.

Superzelle zieht über Baden-Württemberg

Der Deutsche Wetterdienst sprach von einer sogenannten Superzelle, die sich am Donnerstagnachmittag von Echterdingen bei Stuttgart bis nach Ulm bewegte. Nach Angaben eines Sprechers brachte das Unwetter starke Windböen sowie Hagel mit bis zu fünf Zentimetern Durchmesser. Aus mehreren Orten wurden abgebrochene Äste und Schäden an Häusern gemeldet.

Auch am Freitag, Freitag, 17. Juli, muss in Baden-Württemberg erneut mit Unwettern gerechnet werden. Der Deutsche Wetterdienst warnte am Abend vor allem im Regierungsbezirk Freiburg vor Gefahren durch Blitzschlag, umstürzende Bäume, Hochspannungsleitungen und Gerüste. Möglich seien zudem rasche Überflutungen von Straßen, Unterführungen und Kellern sowie Erdrutsche. dpa/red

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Cornelia Bauer aus Speyer

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