Unfallserie auf der A19: Drei Verletzte bei Starkregen
- Auf der A19 kam es bei Starkregen zu mehreren Unfällen mit drei Verletzten, teils schweren Folgen und zeitweisen Sperrungen. Betroffen waren Abschnitte zwischen Güstrow, Glasewitz, Wittstock, Röbel, Linstow und Krakow am See.
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A19. Am Dienstag, 4. August, kam es am Vormittag auf der A19 in Fahrtrichtung Rostock bei Starkregen zu mehreren Unfällen. Drei Menschen wurden dabei zum Teil schwer verletzt, wie das Polizeipräsidium Rostock berichtet.
Gegen 9.20 Uhr kam ein BMW zwischen den Anschlussstellen Güstrow und Glasewitz auf regennasser Fahrbahn nach rechts von der Straße ab. Das Auto durchbrach einen Wildschutzzaun und blieb rund 100 Meter neben der Autobahn stehen. Beide Insassen wurden schwer verletzt und in ein Krankenhaus nach Güstrow gebracht. Während der Unfallaufnahme und der Bergung kam es bis etwa 16.30 Uhr zu zeitweisen Sperrungen der Richtungsfahrbahn. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen bei rund 20.000 Euro.
Um 11.11 Uhr stießen zwischen Wittstock und Röbel zwei Sattelzüge zusammen. Nach bisherigen Erkenntnissen wechselte ein Lkw-Fahrer nach einem Überholvorgang wieder nach rechts und traf dabei den noch nicht vollständig überholten Sattelzug. Verletzt wurde niemand. Der Schaden beträgt etwa 4.000 Euro.
Nur wenige Minuten später verlor ein Autofahrer gegen 11.15 Uhr zwischen Linstow und Krakow am See beim Fahrstreifenwechsel die Kontrolle über seinen Mercedes. Der Wagen drehte sich mehrfach und prallte gegen einen auf dem Standstreifen abgestellten Lkw. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Für die Landung eines Rettungshubschraubers musste die A19 zeitweise voll gesperrt werden. Danach blieb die Fahrbahn in Richtung Rostock bis etwa 17.00 Uhr halbseitig gesperrt. Der Schaden wird auf rund 60.000 Euro geschätzt.
Nach derzeitigen Erkenntnissen passierten alle drei Unfälle bei Starkregen. Die Polizei appelliert an Autofahrer, die Geschwindigkeit den Wetter- und Straßenverhältnissen anzupassen und ausreichend Abstand zu halten.
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |