Tötungsdelikt in Eutingen im Gäu: Polizei nennt neue Details
- Die Ermittlungen nach einem Tötungsdelikt in Eutingen im Gäu laufen auf Hochtouren. (Symbolbild)
- Foto: Lino Mirgeler/dpa
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Eutingen im Gäu. Nach dem gewaltsamen Tod eines 52 Jahre alten Mannes ermittelt die Polizei weiter zu den Hintergründen der Tat in einer Wohnung im Ort. Nach aktuellen Angaben der Ermittler könnte ein Messer als Tatwaffe verwendet worden sein.
Die Tat ereignete sich nach bisherigen Erkenntnissen am späten Samstag, 23. Mai, in der Wohnung des Opfers im Landkreis Freudenstadt. Zum Zeitpunkt des Geschehens hielten sich nach bisherigen Ermittlungen vermutlich nur der Mann und seine frühere Lebensgefährtin in der Wohnung auf.
Die Polizei geht derzeit davon aus, dass die beiden zuvor eine Beziehung hatten. Wie genau es zu der tödlichen Auseinandersetzung kam, ist weiterhin unklar. Auch das Motiv ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Haftbefehl wegen Totschlags
Die 48 Jahre alte Verdächtige mit kroatischer Staatsangehörigkeit sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Das zuständige Amtsgericht erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Totschlags.
Nach Angaben der Polizei hatte die Frau selbst den Notruf gewählt und den Beamten mitgeteilt, dass sie den Mann getötet habe. Einsatzkräfte fanden den 52 Jährigen kurz darauf leblos in der Wohnung.
Ein Ergebnis der angeordneten Blutentnahme bei der Verdächtigen steht noch aus. Auch weitere Details zum Ablauf der Tat sollen in den kommenden Tagen geklärt werden. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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