Tödlicher Baumsturz in Waiblingen: Straße gesperrt, Haftung offen
- Der Fahrer starb noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen.
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Tödlicher Unfall. In Waiblingen im Rems-Murr-Kreis ist ein Autofahrer ums Leben gekommen, nachdem ein Baum auf sein fahrendes Auto gestürzt ist. Die Klinglestalstraße bleibt gesperrt.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft stehen die Ermittlungen noch am Anfang. Unklar ist, wer für die Sicherung der Bäume auf dem privaten Waldgrundstück verantwortlich war. Bei dem Unfall am Dienstag, 17. März, wurde ein 55 Jahre alter Mann tödlich verletzt, als eine Esche auf seinen Wagen fiel.
Die Stadt Waiblingen verweist seit längerer Zeit auf das sogenannte Eschentriebsterben. Dabei handelt es sich um eine Pilzerkrankung, die Bäume erheblich schwächen und zum Absterben führen kann. Eine Stadtsprecherin erklärte, Eigentümer seien verpflichtet, ihre Grundstücke zu kontrollieren und Gefahren zu beseitigen.
Nach Angaben der Stadt wurden die Grundstückseigentümer entlang der betroffenen Straße bereits angeschrieben und ausdrücklich auf ihre Verkehrssicherungspflicht hingewiesen.
Straße bleibt gesperrt
Die Klinglestalstraße bleibt bis auf weiteres voll gesperrt. Zunächst sollen Fachleute den Zustand der Bäume entlang der Fahrbahn prüfen. Erst danach wird entschieden, wann die Straße wieder freigegeben werden kann.
Warum der Baum umstürzte, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Nach Angaben eines Polizeisprechers herrschte zum Unfallzeitpunkt kein starker Wind. Der Baum stand auf einem Grünstreifen direkt neben der Straße. dpa/red
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Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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