Streit auf Rheinbrücke in Konstanz: Polizei löst Engpass
- Rund 30 Menschen wollten Tauben fliegen lassen, doch dann brach der Streit aus. (Symbolbild)
- Foto: Lando Hass/dpa
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Konstanz. Der Gehweg auf der Alten Rheinbrücke in Konstanz war am 19. September zeitweise so eng, dass Rollstuhlfahrer und Menschen mit Kinderwagen kaum noch durchkamen. Nach Angaben der Polizei trafen dort mehrere Gruppen und ein Alleinunterhalter mit Musikanlage aufeinander.
Protest gegen Taubenflug auf der Brücke
Auslöser war eine etwa 30-köpfige Gruppe, die laut Polizei Brieftauben fliegen lassen wollte. Teilnehmende der Tierrechtsveranstaltung „Animal Pride Day“ erfuhren davon und gingen ebenfalls auf die Brücke, um gegen den Taubenflug zu protestieren. Zwischen den Beteiligten kam es zu einem verbalen Streit.
Polizei sorgt für freien Durchgang
Durch die beiden Gruppen und die Musikanlage wurde der Gehweg so schmal, dass Menschen mit Rollstuhl oder Kinderwagen behindert wurden. Die Beamten forderten den Alleinunterhalter auf, seine Sachen abzubauen und die Brücke zu verlassen. Danach gingen auch die anderen Beteiligten.
Transportbox war zu voll besetzt
Bei der Kontrolle einer Transportbox stellten die Polizisten fest, dass darin zu viele Brieftauben waren. Box und Vögel wurden zunächst beschlagnahmt. Nachdem die Taubenhilfe Konstanz eine geeignete Box bereitgestellt hatte, erhielt der Eigentümer seine Tiere zurück. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |