Straftaten in Bädern: 566 Fälle in Rheinland-Pfalz
- Freibäder sind eigentlich Orte der Abkühlung und des Spaßes, manchmal aber auch Tatorte. (Archivfoto)
- Foto: Thomas Frey/dpa
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Rheinland-Pfalz. Wer in Schwimmbädern oder an Badestellen im Land unterwegs ist, war im vergangenen Jahr vor allem von Diebstählen betroffen. In Rheinland-Pfalz registrierte die Polizei insgesamt 566 Straftaten an solchen Orten.
Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums in Mainz auf eine Anfrage der AfD-Fraktion hervor. Ein klarer Trend ist nach den Zahlen nicht erkennbar. Im Jahr davor wurden 515 Fälle erfasst. 2023 waren es 641 und 2022 noch 765.
Diebstähle machen den größten Teil aus
Den größten Anteil machten laut Ministerium Diebstähle aus. Im vergangenen Jahr wurden 258 solcher Taten gezählt. Hinzu kamen 121 sogenannte Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit. Dazu zählen etwa Körperverletzung, Bedrohung, Nötigung oder Raub.
Außerdem wurden 49 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung erfasst. Darunter waren zwölf Fälle sexueller Belästigung, zwölf Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern und drei Vergewaltigungen.
Mehr als 300 Tatverdächtige registriert
Von insgesamt 316 Tatverdächtigen waren nach Angaben des Ministeriums 243 männlich. 108 tatverdächtige Personen waren demnach bereits zuvor strafrechtlich in Erscheinung getreten.
Eine weitere Aufschlüsselung danach, ob es sich um ein Freibad, eine Schwimmhalle oder eine andere Badeanstalt handelte, ist laut Ministerium nicht möglich. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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