Spaziergang in Bretzfeld endet tödlich: Zwei Hunde fressen Giftköder und sterben
- Zwei Hunde sind nach dem Verzehr von vergifteter Wurst bei Bretzfeld gestorben. (Symbolbild)
- Foto: Florian Schuh/dpa
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Bretzfeld. Giftköder können für Hunde tödlich sein. Bei Bretzfeld im Hohenlohekreis sind ein Pudel und ein Terrier gestorben, nachdem sie vergiftete Fleischstücke gefressen hatten.
Nach Angaben der Polizei waren Fleisch und Wurst mit dem Insektizid E605 präpariert. Der Wirkstoff ist in der Europäischen Union verboten. Untersuchungen bestätigten, dass sowohl die gefundenen Köder als auch die beiden Hunde mit dem Gift in Kontakt gekommen waren.
Vergiftung bei Spaziergang entdeckt
Mehrere Frauen waren bereits Mitte März mit ihren Hunden zwischen Bretzfeld und Obersulm unterwegs. Auf einer Streuobstwiese liefen mehrere Tiere zu einem umgestürzten und vermoderten Baum. Dort lagen offenbar die präparierten Köder.
Zwei Hunde fraßen vermutlich davon. Ein Terrier zeigte kurz darauf schwere Vergiftungserscheinungen und starb auf dem Weg in eine Tierklinik. Ein Pudel verendete in der darauffolgenden Nacht.
Polizei ermittelt und warnt Hundehalter
Die Polizei ermittelt wegen der ausgelegten Giftköder. Solche Präparate können bereits in kleinen Mengen tödlich wirken.
Hinweise für Spaziergänge mit Hunden in betroffenen Gebieten
- Hunde möglichst angeleint führen
- Tiere nichts vom Boden fressen lassen
- Verdächtige Fleisch oder Wurststücke sofort melden
Wer verdächtige Köder entdeckt oder Hinweise geben kann, soll sich an die Polizei wenden. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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