Sechs tote Meerschweinchen im Ortenaukreis: Spur führt zu Fuchs
- Eine Meerschweinchenbesitzerin in Renchen fand alle ihre Schützlinge tot auf. (Symbolbild)
- Foto: Annette Riedl/dpa
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Ortenaukreis. Nach dem Tod von sechs Meerschweinchen in einem Gartengehege im Ortenaukreis deutet nun vieles auf einen tierischen Angreifer hin. Tierärztliche Untersuchungen sprechen laut Polizei mit großer Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Beutegreifer die Tiere gerissen hat.
Zunächst hatten die Ermittler einen menschlichen Täter nicht ausgeschlossen. Der Verdacht entstand vor allem wegen der Schäden am Gehege. Dieses stand offen und war beschädigt.
Tierarzt findet typische Bissverletzungen
Nach Angaben der Polizei stellte ein Tierarzt jedoch an allen Meerschweinchen Verletzungen fest, die typisch für den Biss eines Raubtiers sind. Als möglicher Angreifer kommt zum Beispiel ein Fuchs in Betracht.
Die Besitzerin hatte die toten Tiere am Freitag, 22. Mai, in ihrem Garten entdeckt. Einige der Meerschweinchen lagen im Gehege, andere außerhalb. Die Polizei geht nach der tierärztlichen Einschätzung nun davon aus, dass ein Wildtier in das Gehege eingedrungen ist. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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