Schwerer Unfall auf der A40: Drohne sucht vermisste Person
- Nach einem schweren Unfall mit vier Fahrzeugen auf der A40 suchten Polizei und Feuerwehr mit Drohne und Hubschrauber nach einer möglichen weiteren verletzten Person. Die Autobahn in Richtung Essen war rund zwei Stunden gesperrt.
- Foto: Feuerwehr Mülheim an der Ruhr
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Mülheim an der Ruhr. Am Freitag, 3. April, kam es gegen 0.20 Uhr auf der A40 in Fahrtrichtung Essen in Höhe der Ausfahrt Friesenstraße zu einem schweren Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, hatten alle Beteiligten ihre Fahrzeuge bereits selbst verlassen. Niemand war eingeklemmt. Der Rettungsdienst versorgte insgesamt vier Patienten vor Ort. Eine Frau erlitt leichte Verletzungen und wurde in ein Mülheimer Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr sicherte die rund 300 Meter lange Unfallstelle und leuchtete sie für die Einsatzkräfte aus.
Während des Einsatzes meldeten sich Zeugen bei den Kräften und berichteten, dass sich eine weitere möglicherweise verletzte Person vom Unfallort in Richtung Autobahnböschung entfernt haben soll. Da schwerere Verletzungen nicht ausgeschlossen werden konnten, starteten Polizei und Feuerwehr eine Suche. Ein Polizeihubschrauber sowie eine Drohne der Feuerwehr mit Wärmebildkamera unterstützten die Einsatzkräfte, die den Bereich zusätzlich am Boden mit Scheinwerfern und Wärmebildkameras absuchten. Nach etwa einer Stunde wurde die Suche jedoch ohne Ergebnis beendet.
Wie die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr mitteilt, waren ein Hilfeleistungszug der Feuerwache Broich, drei Rettungswagen, ein Notarzt, mehrere Führungsdienste sowie die Sondereinsatzgruppe Drohne im Einsatz. Die A40 blieb in Fahrtrichtung Essen rund zwei Stunden gesperrt. Die Autobahnpolizei ermittelt nun zur Ursache des Unfalls.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |