Schüsse in Krefeld: SEK verletzt Mann mit Messer
- Bei einem Polizeieinsatz in Krefeld wurde ein 33-Jähriger nach einer Messerbedrohung durch einen SEK-Beamten in die Beine geschossen. Der Mann kam ins Krankenhaus und schwebt laut Polizei nicht in Lebensgefahr.
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Krefeld. Am Donnerstag, 1. Oktober, meldete ein Zeuge gegen 13 Uhr einen Mann, der zwischen Tackheide und Alter Gladbacher Straße mit einem Messer unterwegs gewesen sein soll. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Krefeld soll er Passanten zumindest verbal bedroht haben.
Als Einsatzkräfte den Tatverdächtigen ansprachen, reagierte er laut Polizei nicht und flüchtete in Richtung Innenstadt. Ein Krefelder Polizeibeamter gab daraufhin einen Warnschuss ab. Auch Pfefferspray hielt den Mann demnach nicht auf. Auf Höhe der Gastendonkstraße stellten Beamte des SEK den Flüchtenden. Bei dem Zugriff schoss ein SEK-Beamter dem Mann in die Beine.
Der 33-jährige Krefelder wurde vor Ort ärztlich versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht nach Polizeiangaben nicht. Aus Neutralitätsgründen hat die Polizei Gelsenkirchen die Ermittlungen übernommen. Diese dauern an.
Autor:Jens Vollmer aus Kaiserslautern |