Rhein und Main: Elf neue Löschboote für besseren Brandschutz bestellt
- Ungewöhnlich: Zwei Länder und eine Stadt bestellen gemeinsam. (Symbolbild)
- Foto: Stefan Sauer/dpa
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Frankfurt. Auf Rhein und Main soll der Brandschutz auf dem Wasser deutlich verstärkt werden. Die Stadt Frankfurt sowie die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben gemeinsam elf neue Feuerlöschhilfeleistungsboote bestellt.
Das Beschaffungsprojekt hat ein Gesamtvolumen von mehr als 100 Millionen Euro. Nach Angaben der Stadt handelt es sich um eine bundesweit einmalige Kooperation zwischen mehreren Ländern und einer Kommune. Ziel ist es, Einsätze auf den stark befahrenen Wasserstraßen schneller und effektiver bewältigen zu können.
Ein Pilotboot ab 2028 geplant
Das erste Pilotboot soll Anfang 2028 ausgeliefert werden. Danach folgt die Serienproduktion. Insgesamt zehn weitere Boote sollen bis 2032 in Dienst gestellt werden.
Die Verteilung der neuen Einsatzschiffe ist bereits festgelegt:
- Acht Boote für Nordrhein Westfalen
- Zwei Boote für Rheinland Pfalz
- Ein Boot für die Stadt Frankfurt
Die modernen Feuerlöschhilfeleistungsboote sind für Brände auf Schiffen, Rettungseinsätze und technische Hilfe auf großen Flüssen ausgelegt. Auf Rhein und Main gehören solche Spezialfahrzeuge zu den wichtigsten Elementen der Gefahrenabwehr, da dort täglich zahlreiche Güterschiffe und Ausflugsschiffe unterwegs sind.
Die beteiligten Partner sehen das Projekt auch als Modell für weitere gemeinsame Beschaffungen im Katastrophen und Brandschutz. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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