Regen bringt Hoffnung – doch der Waldbrand bei Traisen ist noch nicht unter Kontrolle

Das Löschen von Glutnestern im Boden steht derzeit im Fokus.  | Foto: Sascha Ditscher/dpa
  • Das Löschen von Glutnestern im Boden steht derzeit im Fokus.
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Traisen. Am fünften Einsatztag hat sich die Lage beim Waldbrand nahe Traisen weiter stabilisiert. Regen in der Nacht half den Einsatzkräften, dennoch erschweren Glutnester und mögliche Munition im Boden die Löscharbeiten weiterhin.

Lage bleibt trotz Fortschritten unsicher

Wann der Einsatz beendet werden kann, ist weiterhin offen. Nach Einschätzung der Einsatzleitung bleiben Wind und hohe Temperaturen entscheidend. Vorhandene Glutnester könnten erneut aufflammen.

Ziel der Einsatzkräfte ist es, in Abstimmung mit dem Kampfmittelräumdienst weitere Bereiche betreten zu können, die mit Munition belastet sein könnten. Genau das war nach dem Brandausbruch am 27. Juni an vielen Stellen zunächst nicht möglich. Zuvor waren in dem Waldstück Knallgeräusche zu hören gewesen. Der Einsatz wurde dadurch deutlich erschwert. Auch eine vorsorgliche Räumung von Traisen war zwischenzeitlich nötig.

Löschroboter hilft in belastetem Gelände

Nach Einschätzung von Landrätin Bettina Dickes hat ein aus Niedersachsen herbeigeschaffter Löschroboter den Einsatz deutlich unterstützt. Das Gerät fuhr in Gelände, in dem Munition vermutet wurde. Feuerwehrleute mussten so nicht direkt in gefährdete Bereiche gehen.

Unterstützt werden die Kräfte aus der Region, aus anderen Teilen von Rheinland-Pfalz und aus weiteren Bundesländern laut Kreis seit Dienstag, 30. Juni, zusätzlich von einer ehrenamtlichen, international tätigen Hilfsorganisation. dpa/red

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Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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