Razzia in Filderstadt und Potsdam: Verdacht auf IS-Netzwerk
- Bei den Durchsuchungen sind Beamte des Bundeskriminalamtes sowie Polizeikräfte der Länder Baden-Württemberg, Brandenburg und Hessen im Einsatz. (Symbolbild)
- Foto: Jens Büttner/dpa
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Filderstadt. Ermittler gehen derzeit Hinweisen auf mögliche Unterstützer der Terrororganisation „Islamischer Staat“ nach. In Filderstadt bei Stuttgart sowie in Potsdam und im Landkreis Limburg Weilburg haben Einsatzkräfte mehrere Wohnungen durchsucht.
Die Maßnahmen richten sich gegen fünf Beschuldigte. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft besteht der Verdacht der Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung. Ein Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs hatte die Durchsuchungen angeordnet.
Den Ermittlungen zufolge sollen die Verdächtigen als Mitglieder des „Islamischen Staates“ nach Deutschland eingereist sein. Sie stehen im Verdacht, sich hier und in Europa mit weiteren Anhängern der Terrororganisation zu vernetzen und Geld zu beschaffen. Festnahmen gab es zunächst nicht. Die Durchsuchungen sollen helfen, die Vorwürfe weiter aufzuklären.
Weitere Durchsuchungen
Zusätzlich durchsuchten Ermittler Wohnungen und andere Räume von elf weiteren Personen. Diese gelten nach Behördenangaben derzeit nicht als tatverdächtig.
Die Einsätze betreffen mehrere Orte in Deutschland:
- Hof in Bayern
- Berlin
- Potsdam und Ostprignitz Ruppin in Brandenburg
- Landkreis Limburg Weilburg und Wetteraukreis in Hessen
- Dortmund in Nordrhein Westfalen
- Kreis Stormarn in Schleswig Holstein
An den Durchsuchungen beteiligten sich Beamte des Bundeskriminalamts sowie Polizeikräfte aus Baden Württemberg, Brandenburg und Hessen. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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