Raserei nahe Montabaur auf der A3: 10.000 Euro fällig
- Eine Zivilstreife stoppte Raser. (Symbolbild)
- Foto: Robert Michael/dpa
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Montabaur. Für Autofahrer auf der A3 zeigt ein neuer Polizeifall nahe Montabaur, wie teuer und gefährlich extremes Tempo werden kann: Ein 23 Jahre alter Sportwagenfahrer aus den Niederlanden musste nach einer Verfolgung durch eine Zivilstreife 10.000 Euro Sicherheitsleistung zahlen.
Nach Angaben der Polizei war der Mann am Mittag mit mehr als 235 Kilometern pro Stunde unterwegs. Obwohl die Beamten mit geeichten 230 Kilometern pro Stunde fuhren, vergrößerte der Fahrer den Abstand demnach weiter. Zur selben Zeit herrschte auf der Autobahn ein hohes Verkehrsaufkommen. Nach bisherigem Ermittlungsstand kam es nur durch glückliche Umstände zu keinem Unfall.
Mehrfach rechts überholt und dicht aufgefahren
Zuvor soll der 23-Jährige den Zivilbeamten mit zu geringem Sicherheitsabstand aufgefahren sein. Außerdem habe er mehrfach verbotswidrig rechts überholt. Nach Polizeiangaben nutzte er dabei jede Lücke und scherte jeweils unmittelbar vor anderen Fahrzeugen wieder ein.
Drogentest schlägt auf THC an
Bei der Kontrolle ergaben sich laut Polizei zudem Hinweise auf Drogenkonsum. Ein Vortest fiel positiv auf THC aus. Deshalb wurde eine Blutprobe entnommen. Der Mann gab demnach an, mit seinem Vater einen Coffeeshop im niederländischen Eindhoven zu betreiben und aus beruflichen Gründen regelmäßig Cannabis zu konsumieren.
Weil der Fahrer im Ausland wohnt und keine Angaben zu seinem Einkommen machte, erhoben die Beamten vor Ort eine Sicherheitsleistung von 10.000 Euro. Die Summe zahlte er laut Polizei direkt. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Die Ermittlungen wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und der Gefährdung des Straßenverkehrs dauern an. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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