Prozess in Ulm: Messerattacke in Elektronikmarkt vor Gericht

Angeklagt ist der Mann wegen versuchten Mordes. (Archivbild) | Foto: Jason Tschepljakow/dpa
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Ulm. Vor dem Landgericht Ulm beginnt am Dienstag, 14. Juli, der Prozess nach der Messerattacke in einem Elektronikmarkt. Angeklagt ist ein 30 Jahre alter Mann aus Eritrea. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Mord vor.

Nach den Ermittlungen soll der Mann im Januar einen damals 25 Jahre alten Mitarbeiter des Marktes mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben. Selbst als der Angestellte wehrlos am Boden lag, soll der Angreifer weiter auf ihn eingestochen haben. Der Verletzte musste mehrfach notoperiert werden. Eine Kollegin und ein Kollege, die helfen wollten, wurden leicht verletzt.

Mutmaßlicher Täter seit Januar in U Haft

Der 30-Jährige war nach der Tat aus dem Geschäft geflüchtet, wurde aber kurz darauf von der Polizei gestellt. Weil er das Messer nach Polizeiangaben nicht niederlegen wollte und auf Beamte zuging, wurde er niedergeschossen und schwer verletzt. Seit Januar sitzt er in Untersuchungshaft.

Warum der Mann den Mitarbeiter angegriffen haben soll, ist weiter unklar. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft kannten sich die beiden nicht. Der Angeklagte hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Sechs Verhandlungstage bis Mitte August geplant

Für das Verfahren sind sechs Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil könnte Mitte August fallen. Nach früheren Angaben des baden württembergischen Migrationsministeriums war der Angeklagte ausreisepflichtig, konnte aber nicht abgeschoben werden. dpa/red

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Autor:

Cornelia Bauer aus Speyer

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