Poser-Treffen in Ulm: Polizei verlangt 95.000 Euro von Organisatoren
- Die Polizei geht in der Region Ulm weiter gegen die Poser-Szene vor. Zehn mutmaßliche Organisatoren eines Treffens müssen nun Gebühren von insgesamt 95.000 Euro zahlen.
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Ulm. Am Donnerstag, 2. April, teilte das Polizeipräsidium Ulm mit, dass es weiterhin konsequent gegen die Poser‑Szene in der Region vorgeht. Zehn Personen sollen ein großes Treffen der Szene im Juli vergangenen Jahres organisiert haben. Nun verlangt die Polizei von ihnen Gebühren in Höhe von insgesamt 95.000 Euro.
Die Szene hatte das Treffen damals im Internet angekündigt. Die Polizei reagierte mit intensiven Kontrollen in Ulm. Dabei überprüften die Beamten zahlreiche Fahrzeuge und stellten mehrere Beanstandungen fest. Gleichzeitig sammelten die Ermittler Hinweise auf die Hintermänner der Veranstaltung.
Nach weiteren Ermittlungen in der Szene konnten laut Polizeipräsidium Ulm insgesamt zehn Personen als Organisatoren identifiziert werden. Gegen sie wurden Gebührenbescheide über insgesamt 95.000 Euro erlassen. Für den Betrag haften die Beteiligten gemeinsam. Die Polizei kündigte an, auch künftig gegen solche Treffen vorzugehen. Wenn Poser-Veranstaltungen organisiert werden, sollen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten ebenfalls Gebührenbescheide gegen die Verantwortlichen erlassen werden.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |