Obduktion nach Fund einer Kinderleiche in Schorndorf wohl noch diese Woche
- Die Einjährige starb noch vor Ort. (Symbolbild)
- Foto: Jens Büttner/dpa
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Schorndorf. Nach dem Tod eines Kleinkindes in einem geparkten Auto in Schorndorf bei Stuttgart soll die Ursache nun schnell geklärt werden. Die Polizei geht davon aus, dass die Leiche des rund 20 Monate alten Mädchens noch im Laufe der Woche obduziert werden könnte.
Ein genauer Termin stand am Donnerstag, 18. Juni, zunächst nicht fest. Nach Angaben eines Polizeisprechers ist jedoch möglich, dass die Untersuchung noch am selben Tag oder am Freitag, 19. Juni, erfolgt.
Nach bisherigen Erkenntnissen soll die Mutter das Kind am heißen Mittwoch, 17. Juni, über mehrere Stunden im Auto vergessen haben. Erst am Nachmittag entdeckte die 44 Jährige ihre Tochter leblos im Fahrzeug.
Rettungsdienst und Notarzt versuchten demnach sofort, das Mädchen wiederzubeleben. Das Kind starb jedoch noch am Fundort.
Hat die Hitze den Tod verursacht
Die Obduktion soll nun klären, welche Faktoren zum Tod geführt haben. Im Fokus steht unter anderem die Frage, ob die Hitze im Fahrzeug eine Rolle spielte oder ob möglicherweise gesundheitliche Gründe beteiligt waren.
Unklar ist bislang auch, warum die Mutter ihr Kind nach eigenen Angaben so lange im Auto vergaß. Diese Umstände sind Teil der laufenden Vernehmungen.
Zu möglichen Ermittlungen gegen die Frau machte die Polizei zunächst keine Angaben. Sollte sich der Verdacht bestätigen, könnten fahrlässige Straftatbestände geprüft werden. Festgenommen wurde die Mutter bislang nicht.
Schorndorf liegt im Rems Murr Kreis etwa 30 Kilometer östlich von Stuttgart und hat rund 42.000 Einwohner. Zuerst hatte der Zeitungsverlag Waiblingen über den Fall berichtet. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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