Nach Trierer Tat: Dobrindt bekräftigt Abschiebekurs
- Innenminister Alexander Dobrindt will nach eigener Aussage Abschiebungen nach Afghanistan weiter vorantreiben.
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Trier. Nach dem tödlichen Angriff auf einen Studenten in Trier bekräftigt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt den Kurs, Straftäter weiter nach Afghanistan abzuschieben.
Der CSU-Politiker sagte in Berlin, solche Abschiebungen seien aus seiner Sicht „zwingend notwendig“. Er werde nicht lockerlassen, Rückführungen auch in Länder wie Afghanistan weiter zu forcieren. Die Gesellschaft habe ein Anrecht darauf, dass Straftäter außer Landes gebracht würden.
Minister hält an Linie fest
Dobrindt sagte, er wolle diesen Weg konsequent weitergehen. Zugleich wandte er sich gegen Hinweise, wonach es traumatisierte Menschen gebe, denen geholfen werden könne. Wörtlich sagte der Innenminister, Deutschland sei nicht „die Region der Welt, die für alle psychisch Kranken zuständig ist und für alle Traumatas“.
Hintergrund zur Tat in Trier
Ein 22 Jahre alter Student war am 15. Juli in Trier nahe der Universität erstochen worden. Tatverdächtig ist ein 22-jähriger Afghane. Nach bisherigen Angaben soll er den Studenten aus unbekannten Gründen auf offener Straße mit einem Küchenmesser mindestens zweimal in den Oberkörper gestochen haben. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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