Messerattacke in Trier: Motiv nach Studententod weiter unklar
- Das Tötungsdelikt hatte große Bestürzung ausgelöst. (Archivbild)
- Foto: Harald Tittel/dpa
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Trier. Für die Menschen in Trier bleibt nach der tödlichen Messerattacke auf einen Studenten eine zentrale Frage offen: Das Motiv ist weiter unklar. Zweieinhalb Monate nach der Tat nahe dem Universitätsgelände dauern die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft an.
Staatsanwaltschaft: Auswertungen dauern an
Die Staatsanwaltschaft Trier teilte auf Anfrage mit, es gebe bisher keine neuen wesentlichen Erkenntnisse. „Die Auswertungen dauern an", hieß es. Wie lange die Ermittlungen noch laufen, könne derzeit nicht gesagt werden.
Mitte Juli war ein 22 Jahre alter Student in der Nähe des Universitätsgeländes erstochen worden. Tatverdächtig ist ein ebenfalls 22 Jahre alter Mann aus Afghanistan. Er soll aus bislang unbekannten Gründen auf offener Straße mit einem Küchenmesser mindestens zweimal in den Oberkörper des Studenten gestochen haben.
Beschuldigter in forensischer Psychiatrie
Der Beschuldigte hatte die Tat eingeräumt, machte den Angaben zufolge aber keine weiteren Aussagen zur Sache. Er wurde einstweilig in einer geschlossenen forensischen Psychiatrie untergebracht. Nach den Ermittlungen leidet er an einer psychischen Erkrankung. In jüngerer Vergangenheit war er deshalb in einer psychiatrischen Klinik in Behandlung.
Die Tat hatte über Trier hinaus große Bestürzung ausgelöst. Der getötete Student kam aus Landstuhl im Kreis Kaiserslautern. Der mutmaßliche Täter und das Opfer kannten sich nach Polizeiangaben nicht. [dpa/red]
Autor:dpa content aus Ludwigshafen |