Kontrollierte Sprengung in Freiburg nach Fund explosiver Säure
- Kontrollierte Sprengung in Freiburg nach Fund explosiver Säure. Verletzt wurde niemand.
- Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
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Freiburg. In einem Wohngebiet in Freiburg hat ein Einsatz von Spezialkräften für Aufsehen gesorgt. Nach dem Fund einer möglicherweise hochexplosiven Chemikalie im Keller eines Wohnhauses wurde die Substanz kontrolliert gesprengt. Die Polizei teilte mit, dass der betroffene Bereich rund um die Fehrenbachallee zunächst abgesperrt und mehrere Gebäude geräumt wurden. Betroffen waren drei Wohnhäuser. Über die Warn App Katwarn wurde zusätzlich eine amtliche Gefahrenmeldung verbreitet.
Hochexplosive Pikrinsäure vermutet
Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich bei dem Stoff um getrocknete Pikrinsäure handeln. Diese Chemikalie gilt im trockenen Zustand als hochexplosiv und kann bereits durch Erschütterungen reagieren. Die Substanz soll laut Polizei seit vielen Jahren in dem Keller gelagert worden sein. Spezialkräfte entschieden sich deshalb für eine kontrollierte Sprengung, um jede Gefahr auszuschließen.
Sperrung wird nach Sicherheitsprüfung aufgehoben
Nach Angaben der Polizei wurden bislang keine Sachschäden gemeldet. Verletzt wurde ebenfalls niemand. Sobald endgültig feststeht, dass keine Gefahr mehr für Bewohner besteht, soll die Absperrung des Bereichs wieder aufgehoben werden. dpa/red
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |