Illegaler Welpenhandel in Freiburg gestoppt: Tiere im Heim
- Die Polizei hat die Welpen beschlagnahmt. (Symbolbild)
- Foto: David Inderlied/dpa
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Freiburg. Kranke und mutmaßlich illegal eingeführte Hundewelpen sind nach einem Polizeieinsatz in Freiburg in Sicherheit. Die Tiere wurden beschlagnahmt und in ein Tierheim gebracht.
Eine 54 Jahre alte Frau soll die Welpen verkauft haben. Eine Zeugin alarmierte die Polizei, nachdem sie beobachtet hatte, wie die Frau mehrere Tiere an Insassen eines Autos mit Schweizer Kennzeichen übergab.
Bei der Kontrolle fanden die Beamten im Fahrzeug der Verdächtigen mit slowakischem Kennzeichen insgesamt fünf Hundewelpen. Darunter waren auch Rassen, die zu den sogenannten Kampfhunden zählen. Außerdem entdeckten die Einsatzkräfte eine junge Katze sowie Bargeld in niedriger vierstelliger Höhe.
Mehrere Tiere krank
Ein Teil der Welpen zeigte laut Polizei deutliche Krankheitssymptome. Die Tiere wurden daher sichergestellt und am Mittwoch, 8. April, in ein Tierheim gebracht. Dort werden sie nun vom zuständigen Veterinäramt untersucht und versorgt.
Ermittlungen wegen Verstoßes gegen Einfuhrregeln
Die Polizei ermittelt gegen die 54-Jährige wegen möglicher Verstöße gegen Einfuhrbestimmungen für Hunde. Solche Regeln sollen verhindern, dass Tiere ohne ausreichenden Impfschutz oder unter schlechten Bedingungen nach Deutschland gebracht und verkauft werden.
Die Staatsanwaltschaft Freiburg ordnete zudem eine Sicherheitsleistung gegen die Verdächtige an. Die Ermittlungen dauern an. dpa/red
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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